Verfasst von Dirk Schelling am . Veröffentlicht in Allgemeines
Die Freiwillige Feuerwehr Neureut sowie der Vorstand des Fördervereins wünschen allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, allen Mitgliedern, Angehörigen, Freunden und Gönnern friedvolle Weihnachtstage und ein gutes neues Jahr 2021.
Für die vielfältige Unterstützung Ihrer Feuerwehr im vergangenen Jahr bedanken wir uns recht herzlich.
An dieser Stelle möchte ich als Abteilungskommandant gerne die Gelegenheit nutzen und in aller Kürze auf das zurückliegende Jahr blicken.
Auch uns als Feuerwehr hat die Coronapandemie stark eingeschränkt und einiges von uns abverlangt.
Eine Vielzahl interner und externer Veranstaltungen musste abgesagt werden. Unser Ausbildungs- und Übungsbetrieb war über viele Wochen hinweg eingestellt und musste danach unter Pandemiebedingungen neu geplant und durchgeführt werden.
In gleichem Maße eingeschränkt waren auch die Aktivitäten der Kinder- und Jugendgruppe unserer Jugendfeuerwehr. Hier wurde frühzeitig auf Onlinebegegnungen umgestellt und der Kontakt zu den Mitgliedern auf vielfältige und oft kreative Weise aufrechterhalten.
Gerade noch rechtzeitig vor der Pandemie konnten wir unsere neue Drehleiter in Dienst stellen und die notwendigen Ausbildungen unserer Mannschaft daran durchführen.
Viele Regelungen und Vorgaben seitens des Landes und der Stadt, mit immer wieder aktualisiertem Inhalt, gingen bei uns ein. Diese mussten jeweils bewertet, kommuniziert und umgesetzt werden.
Im Vordergrund stand und steht die Aufrechterhaltung unserer Einsatzbereitschaft und ich kann, Stand heute sagen, dass uns dies gelungen ist. Bei mehr als 140 Einsätzen wurden wir im ablaufenden Jahr tätig.
Ungebrochen ist das Engagement unserer 100 aktiven Feuerwehrangehörigen. Sie stellen sich mit dem unerlässlichen Rückhalt ihrer Familien sowie der Partnerinnen und Partner in den Dienst der Sache, um auch in dieser schwierigen Zeit für ihre Mitmenschen da zu sein. Wir konnten uns auch in diesem Jahr der Unterstützung und Wertschätzung des Neureuter Ortschaftsrates und der Ortsverwaltung sowie der Branddirektion sicher sein. Die größte Einschränkung musste unsere Alters- und Reservemannschaft hinnehmen, denn ihre sonst gewohnten Aktionen sind bis heute eingestellt. Dennoch war es im kleinen Rahmen möglich, sich um das Nötigste bei der Pflege und Instandhaltung unserer Lagerhalle zu kümmern. Für all das möchte ich mich hier bedanken.
Leider hat uns jetzt die Botschaft erreicht, dass die Durchführung der Christbaumsammlung unserer Jugendfeuerwehr nicht möglich ist. Zwar hätten wir die Sammlung ohne unsere Kinder und Jugendlichen durchgeführt, aber die aktive Mannschaft wäre gerne bereit gewesen, mit dieser Aktion zu zeigen, dass wir für die Bürgerinnen und Bürger da sind.
Verfasst von Lisa Nagel am . Veröffentlicht in Presseberichte
In dieser Woche waren unsere Kameradinnen und Kameraden aus einem eher außergewöhnlichen Grund über mehrere Tage im Einsatz. Aufgrund von Sauerstoffmangel kam es im Neureuter Heidesee zu einem Fischsterben, weshalb unsere Abteilung zur Anreicherung des Wassers mit Sauerstoff angefordert wurde. Hierzu rückte die Feuerwehr mit dem GW-L2 sowie dem STW aus Neureut aus. Zunächst wurden zwei Tragkraftspritzen zur Wasserentnahme aus dem See eingesetzt und das angesaugte Wasser mit einem Wasserwerfer und einem B-Rohr wieder zurück in den See geleitet.
Da am darauffolgenden Tag der Sauerstoffgehalt im Wasser des Sees immer noch zu gering war, wurde den ganzen Tag über wieder mit zwei Tragkraftspritzen Wasser aus dem See angesaugt und über mehrere Strahlrohre in den See abgegeben und dieser dabei mit Sauerstoff angereichert. Messungen der zuständigen Behörde zeigten, dass die durchgeführten Maßnahmen zur Besserung des Sauerstoffgehalts geführt haben. Da der Sauerstoffgehalt aber immer noch zu gering war, wurde der Einsatz unserer Kameradinnen und Kameraden um einen weiteren Tag verlängert.
Am Samstag trafen sich 14 Einsatzkräfte im Neureuter Feuerwehrhaus, um mit dem GW-L2, dem Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Wasserförderung, dem MTW und STW auszurücken. Somit kam unser Abrollbehälter Wasserförderung erstmalig im Karlsruher Stadtgebiet zum Einsatz.
Nach Inbetriebnahme des Systems wurde dem See sauerstoffarmes Wasser über die Schwimmpumpe entnommen und dem See über vier Strahlrohre bzw. Wasserwerfer wieder zugeführt. Mit Einbruch der Dunkelheit wurden die Maßnahmen nach ca. sechs Stunden Dauerbetrieb beendet und mit dem Abbau begonnen. Zum Ende der Arbeiten wurden erneut Wasserproben durch das Regierungspräsidium Karlsruhe zur Analyse entnommen, deren Ergebnis allerdings noch nicht vorliegt. Erfreulicherweise konnten beim heutigen Einsatz keine toten Fische im See festgestellt werden, was auf einen Erfolg der bisher durchgeführten Maßnahmen hoffen lässt.
Bereits im Jahr 2015 war unser Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Wasserförderung aus einem vergleichbaren Grund im Einsatz. Damals war es zu einem Fischsterben im Fluss Jagst gekommen. Über mehrere Tage hinweg waren damals Feuerwehren und das THW aus mehreren Landkreisen im Einsatz, um durch die Umwälzung des Wassers einem massiven Fischsterben entgegenzuwirken.
Verfasst von Lisa Nagel am . Veröffentlicht in Presseberichte
Gemeinsame Aktionswoche der Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxidvergiftungen vom 19. - 25. Oktober 2020
Kohlenmonoxid (CO) ist ein Atemgift, das man nicht sehen, riechen oder schmecken kann. Gleichzeitig ist es jedoch auch hochgefährlich, je nach Konzentration in der Atemluft führt die Aufnahme von CO innerhalb kürzester Zeit zu Bewusstlosigkeit und zum Tod. Im Englischen ist daher auch häufig vom silent killer – also vom lautlosen Mörder – die Rede. Symptome einer CO-Vergiftung sind vielseitig und werden daher häufig nicht als Anzeichen einer Vergiftung erkannt. Sie reichen von Müdigkeit und Kopfschmerz über Übelkeit und Erbrechen bis hin zu Bewusstseinseintrübungen, Halluzinationen und Bewusstlosigkeit. Aber auch psychische Veränderungen, wie Angstzustände, sind Symptom einer CO-Vergiftung.
Copyright: Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen
Zuhause kann es nahezu jeden treffen, zumal das Gas mühelos durch Wände oder Fußböden dringt. Ursache können technische Defekte oder verstopfte Abluftrohre bzw. Schornsteine von Gasthermen, Ölheizungen oder Kaminöfen sein. Besonders in der kalten Jahreszeit geht eine hohe Gefahr von Kaminen und Kachelöfen aus, die in jedem vierten Haushalt vorkommen.
Copyright: Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen
Sogenannte CO-Melder können Sie vor der Gefahr einer Vergiftung schützen. Diese warnen mit einem akustischen Signal, wenn eine gesundheitsgefährdende CO-Konzentration in einem Raum gemessen wird. So werden Sie vor der Gefahr einer Vergiftung gewarnt und können sich in Sicherheit bringen.
Unter dem folgenden Link erhalten Sie ausführliche Infos zu den Anzeichen & Auswirkungen einer CO-Vergiftung und Infos zu den Gefahrenquellen sowie zu CO-Meldern: http://www.co-macht-ko.de
Verfasst von Lisa Nagel am . Veröffentlicht in Aktuelles
Mehrere Monate musste der Übungsbetrieb der Neureuter Feuerwehr aufgrund der Corona-Pandemie pausieren. Nachdem im Juni die Einsatzabteilung den Übungsbetrieb wieder aufnehmen konnte, durfte nun auch der Nachwuchs wieder starten. Mit dem Ende der Sommerferien endete auch die jugendfeuerwehrfreie Zeit. Mit einem Hygienekonzept wurde der Übungsbetrieb der Jugendfeuerwehr am 14.09.2020 wieder aufgenommen.
Aus diesem Anlass stattete Bürgermeisterin Bettina Lisbach am 17. September, stellvertretend für die Jugendfeuerwehren der Karlsruher Feuerwehr, der Kindergruppe der Abteilung Neureut einen Besuch ab. Zu den Gästen gehörten unter anderem auch Florian Geldner, Kommandant der Feuerwehr Karlsruhe und Julia Willert, Stadtjugendfeuerwehrwartin. Frau Lisbach bedankte sich in ihrer Rede bei allen Ehrenamtlichen, die während der Pandemie mit viel Engagement und Kreativität die Übungspause überbrückt haben, beispielsweise fanden Online-Dienstabende für die Kinder und Jugendlichen statt. Von den Neureuter Betreuern wurde zum Beispiel ein Video gedreht, um die Mitglieder der Jugendfeuerwehr aufzumuntern. Auch Stadtjugendfeuerwehrwartin Julia Willert lobte das Engagement der Betreuer.
Damit der Übungsbetrieb nun reibungslos funktioniert, wurde im Vorfeld ein Hygienekonzept in Zusammenarbeit zwischen den Freiwilligen Feuerwehren und der Branddirektion erarbeitet. Dafür, dass bei der Umsetzung des Hygienekonzepts der Spaß nicht zu kurz kommt, kümmern sich Patrick Hummel, Jugendwart der Abteilung Neureut, und Lisa Saal, Kindergruppenleiterin der Abteilung Neureut. Zusammen mit ihrem Betreuerteam werden sie mit viel Herzblut dafür sorgen, ein Lächeln in die Gesichter der jüngsten Floriansjünger zu zaubern.
Verfasst von Michael Oberacker am . Veröffentlicht in Aktuelles
Mit dem Ende der Sommerferien endet auch die jugendfeuerwehrfreie Zeit. Mit einem Hygienekonzept wurde der Dienstbetrieb der Jugendfeuerwehr am 14.09.2020 wieder aufgenommen. Die drei Gruppen werden im wöchentlichen Wechsel getrennt voneinander üben. Dadurch sollen größere Ansammlungen vermieden werden. Bei Nichteinhaltung des Mindestabstandes wird eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen.
Als neues "Ritual" haben wir das Händewaschen vor und nach der Übung eingeführt. Bevor wir mit teambildenden Spielen begonnen haben, wurde noch einmal gemeinsam das Hygienekonzept besprochen. Zum Abschluss konnten die Jugendlichen ihr Feuerwehrwissen unter Beweis stellen. Bei einer Runde Fahrzeug- und Gerätekunde mussten die Jugendlichen Gerätschaften im Fahrzeug finden, diese herausnehmen und den anderen Jugendfeuerwehrmitgliedern erklären. Dabei konnten wir feststellen, dass die Jugendlichen trotz der sehr langen Pause nichts verlernt hatten.
Uns Ausbildern sowie den Jugendlichen hat der Dienst sehr viel Spaß gemacht. Auch wenn wir noch weit davon entfernt sind, einen "normalen" Dienstabend durchzuführen, sind wir froh, dass der Jugenddienstbetrieb wieder aufgenommen werden konnte.
Der nächste Dienstabend findet am 21.09.2020 um 17:30 Uhr für die Gruppe 2 statt.