Mühlburg, B - Lagerhalle / Container groß (Einsatz-Nr. 20)
Großbrand
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eingesetzte Kräfte
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Fahrzeugaufgebot
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Einsatzbericht
Am Samstagabend kam es im Karlsruher Rheinhafen zu einem Großbrand in einer Lagerhalle eines Entsorgungsbetriebes. In der Halle lagerte Sperrmüll, der aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten war. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Halle bereits in Vollbrand, zudem kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Teile der Halle stürzten im Verlauf des Brandes ein. Personen wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt.
Die Abteilung Neureut wurde um 21:15 Uhr zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr Karlsruhe mit dem Abrollbehälter Wasserförderung (AB-Wasserförderung) sowie dem Gerätewagen Logistik 2 (GW-L2) alarmiert. Unsere Aufgabe bestand zunächst im Aufbau einer umfangreichen Wasserversorgung.
Hierzu wurde eine Wasserentnahmestelle am Hafenbecken eingerichtet und eine rund 300 Meter lange Förderleitung mit einer Leistung von ca. 8000 l/min bis zur Einsatzstelle aufgebaut. Über diese Leitung wurde Löschwasser aus dem Rheinhafen zur Brandbekämpfung gefördert und über fünf B-Leitungen in eine Hubrettungsbühne sowie zwei Löschfahrzeuge eingespeist.
Im weiteren Einsatzverlauf wurden zusätzlich das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug sowie die Drehleiter unserer Abteilung nachalarmiert. Zur Brandbekämpfung kamen mehrere Strahlrohre und mobile Wasserwerfer zum Einsatz. Darüber hinaus wurden drei Wasserwerfer über zwei Drehleitern der Feuerwehr Karlsruhe sowie über eine Hubrettungsbühne der Werkfeuerwehr der Daimler Truck AG aus Gaggenau eingesetzt.
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der großen Menge an brennendem Sperrmüll sowie der teilweise eingestürzten Hallenkonstruktion aufwendig. Mithilfe von schweren Geräten wurde der Müll auseinandergezogen, um Glutnester gezielt ablöschen zu können.
Insgesamt waren aus der Abteilung Neureut 28 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Feuerwehr Karlsruhe war mit zahlreichen Kräften der Berufsfeuerwehr sowie weiteren Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr über mehrere Stunden im Einsatz.






















