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Alters- und Reserveabteilung

Alt, aber erfahren. Alt, aber noch immer einsatzbereit. Alt, aber jederzeit zur Stelle.

Feuerwehrangehörige, die das 65. Lebensjahr vollendet haben oder aus gesundheitlichen Gründen keinen aktiven Dienst mehr leisten können, wechseln in die Altersabteilung – und bleiben so weiterhin ein wertvoller Teil der Gemeinschaft.

Die Altersabteilung der Feuerwehr Neureut wurde von unserem Ehrenkommandanten Horst Sattler gegründet, der auch von 1999 bis 2014 als erster Altersobmann tätig war. Darüber hinaus übernahm er von 2000 bis 2011 das Amt des Altersobmanns im Stadtfeuerwehrverband.

Bereits damals gab es viele rüstige Frührentner, denen Horst Sattler ein ambitioniertes Arbeitsprogramm stellte. Es gab stets viel zu tun: Die Instandhaltung unseres Feuerwehrhauses, der Wechsel defekter Lampen, Reinigungsarbeiten, das Freihalten von Abläufen und Lichtschächten sowie die Pflege unserer Lagerhalle samt Grünflächen. Auch bei Veranstaltungen wie Leistungsschauen, Festen und anderen Anlässen war die Altersabteilung mit zahlreichen Kameraden stets eine verlässliche Unterstützung für die aktive Wehr.

Im Jahr 2014 musste Horst Sattler sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niederlegen, woraufhin Reinhold Grether die Leitung der Altersabteilung übernahm. Die regelmäßigen Arbeitseinsätze blieben erhalten, und zusätzlich wurde ein monatlicher Stammtisch im Feuerwehrhaus ins Leben gerufen, um den Kontakt zu den aktiven Kameraden zu pflegen – eine Tradition, die auf beiden Seiten großen Anklang fand.

Auch über den Feuerwehrdienst hinaus sind wir kameradschaftlich stark vertreten. Die Altersabteilung beteiligt sich regelmäßig an Veranstaltungen des Stadtfeuerwehrverbandes und organisiert Ausflüge sowie Besichtigungen, unter anderem von Flughäfen, Automobilwerken und Museen. Mehrtägige Reisen führten uns nach Hamburg zu unserem ehemaligen Branddirektor Klaus Maurer, nach Vlaardingen zu unserer Partnerwehr in den Niederlanden und nach Berlin.

Unsere Aktivitäten umfassen zudem gemeinsame Ausflüge in die nähere Umgebung sowie Sommerfeste, bei denen auch unsere Ehefrauen und die Witwen verstorbener Kameraden willkommen sind.

Leider gab es in den letzten zehn Jahren keinen Zuwachs, sodass unser jüngstes Mitglied inzwischen 75 Jahre alt ist. Dennoch hoffen wir, unsere Aufgaben noch lange wahrnehmen zu können – mit Gesundheit, Kameradschaft und der Freude, weiterhin Teil dieser großartigen Gemeinschaft zu sein.

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