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Absage der Christbaumsammlung 2021 der Jugendfeuerwehr Neureut

Aufgrund der Coronapandemie und der für uns aktuell geltenden Vorgaben müssen wir leider unsere traditionelle Christbaumsammlung zum ersten Mal seit 1974 absagen.

Wir bedauern diesen Schritt sehr und hoffen, dass wir die Aktion 2022 wieder in bewährter Art durchführen können. Die Alternativen für die abgesagte Christbaumsammlung sind auf der Homepage der Stadt Karlsruhe unter folgendem Link zu finden: https://www.karlsruhe.de/.../abfall/termine/christbaumaktion. Zusätzlich werden durch die Ortsverwaltung Neureut vom 25. Dezember bis 8. Januar Entsorgungsplätze an folgenden Stellen eingerichtet:
  • Bachenweg gegenüber des Bauhofs
  • Grünanlage zwischen Rembrandt- und Rubensstraße
  • Bocksdornweg/Ecke Alte Bahnlinie, Parkplatz bei der Endhaltestelle
  • Abraham-Lincoln-Alle/Ecke Blankenlocher Weg
  • Kompostierungsanlage An der Wässerung

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2021.

Bleiben Sie gesund!

Ihre Jugendfeuerwehr Neureut

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Einsatz Heidesee

In dieser Woche waren unsere Kameradinnen und Kameraden aus einem eher außergewöhnlichen Grund über mehrere Tage im Einsatz. Aufgrund von Sauerstoffmangel kam es im Neureuter Heidesee zu einem Fischsterben, weshalb unsere Abteilung zur Anreicherung des Wassers mit Sauerstoff angefordert wurde. Hierzu rückte die Feuerwehr mit dem GW-L2 sowie dem STW aus Neureut aus. Zunächst wurden zwei Tragkraftspritzen zur Wasserentnahme aus dem See eingesetzt und das angesaugte Wasser mit einem Wasserwerfer und einem B-Rohr wieder zurück in den See geleitet.

Da am darauffolgenden Tag der Sauerstoffgehalt im Wasser des Sees immer noch zu gering war, wurde den ganzen Tag über wieder mit zwei Tragkraftspritzen Wasser aus dem See angesaugt und über mehrere Strahlrohre in den See abgegeben und dieser dabei mit Sauerstoff angereichert. Messungen der zuständigen Behörde zeigten, dass die durchgeführten Maßnahmen zur Besserung des Sauerstoffgehalts geführt haben. Da der Sauerstoffgehalt aber immer noch zu gering war, wurde der Einsatz unserer Kameradinnen und Kameraden um einen weiteren Tag verlängert.

Am Samstag trafen sich 14 Einsatzkräfte im Neureuter Feuerwehrhaus, um mit dem GW-L2, dem Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Wasserförderung, dem MTW und STW auszurücken. Somit kam unser Abrollbehälter Wasserförderung erstmalig im Karlsruher Stadtgebiet zum Einsatz.

Nach Inbetriebnahme des Systems wurde dem See sauerstoffarmes Wasser über die Schwimmpumpe entnommen und dem See über vier Strahlrohre bzw. Wasserwerfer wieder zugeführt. Mit Einbruch der Dunkelheit wurden die Maßnahmen nach ca. sechs Stunden Dauerbetrieb beendet und mit dem Abbau begonnen.
Zum Ende der Arbeiten wurden erneut Wasserproben durch das Regierungspräsidium Karlsruhe zur Analyse entnommen, deren Ergebnis allerdings noch nicht vorliegt.
Erfreulicherweise konnten beim heutigen Einsatz keine toten Fische im See festgestellt werden, was auf einen Erfolg der bisher durchgeführten Maßnahmen hoffen lässt.

Bereits im Jahr 2015 war unser Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Wasserförderung aus einem vergleichbaren Grund im Einsatz. Damals war es zu einem Fischsterben im Fluss Jagst gekommen. Über mehrere Tage hinweg waren damals Feuerwehren und das THW aus mehreren Landkreisen im Einsatz, um durch die Umwälzung des Wassers einem massiven Fischsterben entgegenzuwirken.

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Alle Jahre wieder...

Weih­nach­ten - für vie­le ein Fest der Freu­de und Be­sinn­lich­keit. Für so man­chen aber auch ein Fest vol­ler Angst und Schre­cken, oft mit schlim­men Fol­gen. Nur ei­ne klei­ne Un­acht­sam­keit und schon steht das Sym­bol der Fest­lich­keit in hel­len Flam­men. Da­mit aus Ih­rer Weih­nachts­fei­er kein Weih­nachts­feu­er wird, hier ei­ni­ge Tipps des Lan­des­feu­er­wehr­ver­ban­des Ba­den-Würt­tem­berg.

 

Damit aus Ihrer Weihnachtsfeier kein Weihnachtsfeuer wird, hier einige Tipps des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg:
  • Kaufen Sie den Weihnachtsbaum erst kurz vor dem Fest und achten Sie darauf, dass er nicht nadelt.
  • Bewahren Sie ihn bis zu den Festtagen möglichst im Freien auf.
  • Achten Sie auf ausreichenden Sicherheitsabstand zu leicht brennbaren Materialien wie Vorhängen und Gardinen.
  • Sofern Sie Wachskerzen bevorzugen, befestigen Sie diese so, dass andere Zweige nicht Feuer fangen können; verwenden Sie Kerzenhalter aus feuerfestem Material.
  • Zünden Sie die Kerzen von oben nach unten an; in umgekehrter Reihenfolge löschen.
  • Stellen Sie für den Fall eines Falles Löschmittel griffbereit. Es genügt auch ein Eimer Wasser.
  • Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt; Eltern sollten auf ihre Kinder achten.
  • Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem vor Kindern sicheren Platz auf.
  • Kinder sollten nur unter Anleitung von Erwachsenen mit Streichholz und Feuerzeug umgehen.
Und wenn es dennoch brennen sollte: Auch am Heiligabend helfen Ihnen die Frauen und Männer Ihrer Feuerwehr. Notruf-Telefon 112

© Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg

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So gibt‘s keine „böse“ Bescherung

Flackernde Lichter verbreiten in der dunklen Jahreszeit besinnliche Stimmung in der Wohnung. Wenn jedoch aus dem romantischen Kerzenschein ein richtiges Feuer wird, ist es ganz schnell aus mit der Besinnlichkeit. Die Feuerwehren appellieren an die Umsicht der Bürger, Feuergefahren zu minimieren.

Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg möchte zum Beginn der Adventszeit zu einer besonderen Aufmerksamkeit im Umgang mit Kerzen und Adventsdekoration hinweisen.


  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.
  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen!
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie ganz heruntergebrannt sind.
  • Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und ist dann umso leichter entflammbar – ziehen Sie solche Brandfallen rechtzeitig aus dem Verkehr.
  • In Haushalten mit Kindern sind elektrische Kerzen ratsam. Diese sollten den VDE-Bestimmungen entsprechen.
  • Achten Sie bei elektrischen Lichterketten – etwa auf dem Balkon – darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden.
Aktueller Hinweis:
Im Zuge der Corona-Pandemie haben verschiedene Desinfektionsmittel Einzug in unseren Alltag gehalten. Damit benutzen wir aber auch in unseren Haushalten, am Arbeitsplatz und in unserer Freizeit eine brennbare Flüssigkeit, wenn es sich um ein Desinfektionsmittel auf Alkoholbasis handelt. Hierbei gelten allgemeine Vorsichtsmaßnahmen zum Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass sich beim Anzünden einer Kerze, Reste alkoholbasierender Handdesinfektionsmittel entzünden und zu Verbrennungen führen können.

Und wenn es doch einmal brennt: Rufen Sie die Feuerwehr über den europaweiten Notruf 112.

© Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg

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Kohlenstoffmonoxid – die unsichtbare Gefahr.

Gemeinsame Aktionswoche der Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxidvergiftungen vom 19. - 25. Oktober 2020

Kohlenmonoxid (CO) ist ein Atemgift, das man nicht sehen, riechen oder schmecken kann. Gleichzeitig ist es jedoch auch hochgefährlich, je nach Konzentration in der Atemluft führt die Aufnahme von CO innerhalb kürzester Zeit zu Bewusstlosigkeit und zum Tod. Im Englischen ist daher auch häufig vom silent killer – also vom lautlosen Mörder – die Rede. Symptome einer CO-Vergiftung sind vielseitig und werden daher häufig nicht als Anzeichen einer Vergiftung erkannt. Sie reichen von Müdigkeit und Kopfschmerz über Übelkeit und Erbrechen bis hin zu Bewusstseinseintrübungen, Halluzinationen und Bewusstlosigkeit. Aber auch psychische Veränderungen, wie Angstzustände, sind Symptom einer CO-Vergiftung.

Copyright: Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen
Copyright: Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen

Zuhause kann es nahezu jeden treffen, zumal das Gas mühelos durch Wände oder Fußböden dringt. Ursache können technische Defekte oder verstopfte Abluftrohre bzw. Schornsteine von Gasthermen, Ölheizungen oder Kaminöfen sein. Besonders in der kalten Jahreszeit geht eine hohe Gefahr von Kaminen und Kachelöfen aus, die in jedem vierten Haushalt vorkommen.

Copyright: Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen
Copyright: Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen

Sogenannte CO-Melder können Sie vor der Gefahr einer Vergiftung schützen. Diese warnen mit einem akustischen Signal, wenn eine gesundheitsgefährdende CO-Konzentration in einem Raum gemessen wird. So werden Sie vor der Gefahr einer Vergiftung gewarnt und können sich in Sicherheit bringen.

Unter dem folgenden Link erhalten Sie ausführliche Infos zu den Anzeichen & Auswirkungen einer CO-Vergiftung und Infos zu den Gefahrenquellen sowie zu CO-Meldern: http://www.co-macht-ko.de




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