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Für ein sicheres Grillvergnügen

Nach den „Eisheiligen“ beginnt spätestens mit den Pfingstferien die Grillsaison. Damit diese für alle zum gelungenen Freizeiterlebnis und nicht zum Desaster wird, empfiehlt der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg um Beachtung einiger Grundregeln.


Wenn diese Ratschläge beachtet werden, steht einer vergnüglichen und unfallfreien Grillparty nichts mehr in Wege:

  • Wählen Sie einen standfesten und sicheren Standplatz für den Grill und halten Sie Abstand zu brennbaren Stoffen wie Lampions, Girlanden, etc. Ein Sicherheitsabstand von 2-3 Metern ist das Mindestmaß!
  • Zum Anzünden des Grills verwenden Sie Trockenbrennstoffe oder Grillanzünder, niemals jedoch brennbare Flüssigkeiten. Gießen Sie insbesondere keinen Spiritus o.ä. in den Grill! Fachen Sie das Feuer nicht mit Preßluft oder gar mit Sauerstoff an!
  • Halten Sie Löschmittel bereit! Ein Feuerlöscher oder Eimer Wasser hilft Entstehungsbrände zu bekämpfen.
  • Kinder dürfen nicht unbeaufsichtigt mit dem Grill hantieren.
  • Tragen Sie beim Hantieren am Grill keine Synthetik-Kleidung. Diese kann schlagartig Feuer fangen!
  • Nach dem Grillen löschen Sie die Glut ab. Füllen Sie niemals heiße Asche in Müllgefäße.
  • Wenn Sie in einer Grillstelle im Freien grillen, decken Sie die Glut vollständig mit Erde ab, damit der Wind sie nicht forttragen kann.
  • Zur Vermeidung von Waldbränden ist für Feuer außerhalb befestigter Grillplätze vom Waldrand ein Sicherheitsabstand von 300 Metern gesetzlich vorgeschrieben.

Bei Unfällen oder Bränden rufen Sie die Feuerwehr über Telefonnummer 112. Wir wünschen guten Appetit und eine unfall- und schadenfreie Grillsaison!

© Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg

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Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber an Siegbert Kohl verliehen

Im Rahmen der Versammlung des Stadtfeuerwehrverbandes Karlsruhe, wurde Oberbrandmeister Siebert Kohl mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet.

Diese Auszeichnung verleiht der Deutsche Feuerwehrverband unter anderem für hervorragende Leistungen im Feuerwehrwesen. Siebert Kohl hat sich seit seinem Eintritt in die Jugendfeuerwehr Neureut 1972 und nach der Übernahme in die Einsatzabteilung im Jahre 1976 auf vielfältige Weise bei der Neureuter Feuerwehr engagiert. Seit 1987 gehört er ununterbrochen dem Abteilungssausschuss an. Von 1987 bis 1997 war er stellvertretender Abteilungskommandant. Er ist ausgebildeter Zugführer und leitet als Gruppenführer die Gruppe 8 der Neureuter Feuerwehr. Über viele Jahre trainierte er die Neureuter Gruppen für die Abnahme der Feuerwehr-Leistungsabzeichen. Selbstredend hat er auch selbst die Feuerwehr-Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold erworben. Regelmäßig ist Siegbert Kohl für die Planung des Personaleinsatzes bei der Absicherung der Badischen Meile verantwortlich.

Wir gratulieren Siegbert Kohl für diese besondere Auszeichnung.

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Horst Sattler am 9. März 2019 im Alter von 85 Jahren verstorben

Horst Sattler und die Neureuter Feuerwehr, zwei Dinge, die man sich isoliert voneinander nicht vorstellen kann. Er formte und prägte die Feuerwehr nicht nur während der 35 Jahre, in denen er ihr als Kommandant vorstand. Auch nach seiner aktiven Feuerwehrzeit war er stets am Geschehen interessiert und half als treuer Ratgeber mit, die Feuerwehr Neureut auf dem richtigen Kurs zu halten. Für viele Jahre fungierte er als Altersobmann in Neureut und in der Gesamtstadt. Über die Grenzen Neureuts hinaus brachte sich Horst Sattler in vielfältiger und beispielhafter Weise in das Feuerwehrwesen in Baden-Württemberg ein und gestaltete es aktiv mit. Bis zur Eingemeindung Neureuts zur Stadt Karlsruhe war er auch im Landkreis Karlsruhe in verschiedenen Funktionen tätig.

Horst Sattler trat 1952 in die Freiwilligen Feuerwehr Neureut ein. Nachdem er sich bei verschiedenen Lehrgängen fortgebildet hatte und Aufgaben, wie z.B. den Aufbau einer Löschgruppe im Ortsteil Kirchfeld oder das Amt des Schriftführers übernommen hatte, wurde er bereits nach 10 Jahren im Alter von 28 Jahren zum Kommandanten gewählt und gleichzeitig zum Hauptbrandmeister befördert.

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Ehrungen, Beförderungen und Neuaufnahmen anlässlich der Hauptversammlung der Neureuter Feuerwehr

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Karlsruhe, Abteilung Neureut, konnten zahlreiche Ehrungen und Beförderungen durgeführt werden. Ebenfalls wurden sechs Angehörige der Jugendfeuerwehr in den aktiven Feuerwehrdienst übernommen. Neu ist das Baden-Württembergische Feuerwehrehrenzeichen in Bronze für 15 Jahre Dienstleistung. Dies hat zur Folge, dass in diesem Jahr alle Feuerwehrangehörigen geehrt werden, die zwischen 15 und 24 Jahren aktiven Feuerwehrdienst leisten. Durch Feuerwehrkommandant Geldner erhielten Holger Bremer, Florian Fischer, David Geiß, Karsten Grether, Patrick Hummel, Christian Kludt und Sebastian Waidmann das bronzene Ehrenzeichen sowie die dazugehörige Urkunde. Für 15 Jahre ehrenamtliche aktive Dienstzeit in der Freiwilligen Feuerwehr Karlsruhe wurden mit der silbernen Ehrennadel der Stadt Sebastian Nagel und Thiemo Schmelzer ausgezeichnet. Das FeuerwehrehrenzeichenBaden-Württemberg in Silber wurde für 25 Jahre Dienstleistung an Christian Rieke überreicht. Er erhielt in Verbindung damit auch die Ehrengabe der Ortsverwaltung. Ralf Balg und Wolfgang Uckele überreichte der Ortsvorsteher die Ehrengabe für 40-jährigen Feuerwehrdienst. Sie erhielten von der Neureuter Feuerwehr als Anerkennung einen Gutschein für ein verlängertes Wochenende im Feuerwehrhotel am Titisee. Besonders freute sich Abteilungskommandant Nagel, zwei Ehrenurkunden und Geschenkkörbe der Neureuter Feuerwehr für 60 Jahre Feuerwehrmitgliedschaft zu überreichen. Für diese bemerkenswert lange Mitgliedschaft wurden Manfred Ehrmann und Josef Feger ausgezeichnet. Aus den Händen von Herrn Geldner konnten folgende Feuerwehrkameraden ihre Beförderungsurkunde und die neuen Dienstgradabzeichen in Empfang nehmen:

Feuerwehrmann: Rico Dolinsky
Oberfeuerwehrmann: Benedikt Toussaint und Julian Zorn
Löschmeister: Christoph Julien
Brandmeister: Karsten Grether
Oberbrandmeister: Volker Sattler

Zum Abschluss der Versammlung wurden insgesamt sechs Feuerwehrkameradinnen und Kameraden, die alle aus der Jugendfeuerwehr hervorgehen, in die Aktivität übernommen. Harald Nagel verpflichtete Luca App, Lukas Göring, Anna Heim, Celina Mischok, Tobias Mischok und Alisa Schelling per Handschlag zum Dienst in der Einsatzabteilung.

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