Ferienfreizeit der Jugendfeuerwehr Neureut 2014

Ein Erlebnisbericht von David Schneider:

Im August 2014 war es mal wieder so weit: In der Zeit vom 09.08 – 16.08.2014 kamen die Jugendfeuerwehr Neureut und die Kameraden der Partnerfeuerwehr aus Vlaardingen zusammen, um eine Woche voller Spaß, Spannung und internationaler Begegnung zu verbringen. Am Samstag wurde gegen Nachmittag, nachdem die holländischen Kameraden ihre Räume in der Neureuter Waldschule bezogen haben, das Ferienlager mit dem gemeinsamen Hissen der jeweiligen Fahnen von Neureut und Vlaardingen offiziell eröffnet. Anschließend gab es noch ein gemeinsames Abendessen, auf welches auch schon bald die Nachtruhe folgte. Die Nachtspiele, die für diese Nacht angesetzt waren, wurden kurz nach Spielbeginn aufgrund des Wetters abgebrochen, da es in Strömen regnete. So blieb den Jugendlichen genügend Schlaf, um am Sonntag fit für den Besuch des Kletterparks in Durlach-Killisfeld zu sein.
Der Sonntag stand ganz im Rahmen der Lagerolympiade, so dass die Teams nicht nur am Nachmittag, sondern schon vormittags im Kletterpark wichtige Punkte in luftiger Höhe und durch das Lösen kniffliger Gruppenaufgaben, erkämpfen mussten. Mit der Nachtruhe um 23 Uhr ging ein, für alle Beteiligten ein aktionsreicher Tag vorüber. Montags stand der Besuch des Europaparks bei Rust an, welcher auf den gemeinsamen Ferienfreizeiten bereits Tradition hat.
Mit der Besichtigung der Berufsfeuerwehr Heidelberg, welche als eine der modernsten Feuerwehrwachen des Landes gilt, war der Dienstagvormittag mit Sicherheit eines der Highlights der Woche. Anschließend ging es in das Europabad Karlsruhe, wo die Jugendlichen sich mit einigen Wasserattraktionen vergnügen oder einfach nur ein bisschen entspannen konnten.
Da am Mittwoch die zweistündige Fahrt in den Schwarzwald anstand, mussten alle Teilnehmer des Lagers früh aufstehen, um die Zeit am Titisee entsprechend nutzen zu können. Nachdem alle eine gewisse Zeit am Titisee verbracht haben, fuhren wir in das St. Florian-Feuerwehrhotel, um dort gemeinsam zu Mittag zu essen. Anschließend ging es noch zu Deutschlands längster Sommerrodelbahn in Todtnau, wo alle trotz des ruppigen Wetters eine gute Fahrt genießen konnten. Nach zwei Stunden waren wir dann auch schon wieder in Karlsruhe.
Am Donnerstag gab es im Rahmen des „Tages der Begegnung“ zunächst einen Empfang im Rathaus, bei welchem Ortsvorsteher Jürgen Stober einige Worte an die holländischen Gäste richtete. Anschließend ging es zum ortsansässigen Metz-Unternehmen, welches Hubrettungsfahrzeuge für Feuerwehren weltweit herstellt. Hier erhielten die Kameraden und Kameradinnen eine Führung durch das Werk. Abends wurde gemeinsam mit unseren holländischen Freunden, geladenen Gästen und den Eltern der Jugendfeuerwehrmitglieder gegrillt.

Der Besuch des Rheinstrandbades „Rappenwörth“ fiel aufgrund von Regen aus, jedoch hatte der Jugendwart Patrick Hummel bereits eine Alternative organisiert. So ging es in das Technikmuseum nach Speyer, wo insbesondere die Bereiche Autos, Motoräder, Luft-, und Raumfahrt sowie Bahnfahrt näher betrachtet werden konnten. Von Speyer ging es dann auch direkt weiter in die Karlsruher Innenstadt, so hatte jeder einzelne die Möglichkeit bummeln zu gehen. Abends besuchte man gemeinsam die „Kerwe“, die traditionelle Neureuter Kirchweih.

Nach einem guten Frühstück und dem reibungslosen Beladen des holländischen Reisebusses wurde mit dem gemeinsamen Einholen der Fahnen die Ferienfreizeit offiziell beendet. Nachdem die holländischen Kameraden am Vormittag offiziell verabschiedet wurden, ging es für die Neureuter Kameraden noch ans Aufräumen.
Alles in allem blicken wir auf eine sehr gelungene Freizeit mit viel Spaß und Spannung zurück.
Unser ganz besonderer Dank gilt dem Ausbilderteam sowie dem Küchenteam, welches die ganze Freizeit über eine große Zahl an hungrigen Personen mit hervorragendem Essen versorgt hat, der Ortsverwaltung, welche uns die Schule zur Verfügung gestellt und uns im Rathaus empfangen hat, sowie den Funktionären der holländischen Feuerwehr, die den langen Weg auf sich genommen haben, um eine Freundschaft zu pflegen, welche seit nun mehr 36 Jahren Bestand hat.

Hierzu leisten auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe durch ihre finanzielle Unterstützung in Form von Zuschüssen einen erheblichen Beitrag.

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